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Horizontalsperre

Nachträgliche Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Erdberührte Wände sind unterschiedlichen Feuchtigkeitsbelastungen ausgesetzt. Im Laufe der Zeit altern Baumaterialien, Risse in der Bitumenabdichtung entstehen oder es fehlt komplett eine Aussenabdichtung. Hierdurch dringt Feuchtigkeit in die Bausubstanz und bildet den idealen Nährboden für Schimmelpilz. Dieser sorgt für einen muffigen Geruch und ist schädlich für die Gesundheit.

Die Vorteile einer Abdichtung feuchter Wände von Innen sind nicht von der Hand zu weisen. Die wochenlange Baustelle bzw. Ausschachtung rund ums Haus bringt viel Schmutz mit sich. Auch ist vorerst die Schönheit der Gartenanlage dahin. Dazu erfordert die langwierige Trocknung nasser Wände viel Geduld und Nerven. Dies alles muss nicht sein, um die Bausubstanz zu erhalten.

Jedes Gebäude benötigt einen sicheren Schutz gegen Feuchtigkeit. Eine nachträgliche Horizontalsperre mittels Injektionsverfahren schützt Ihr Mauerwerk dauerhaft gegen kapillare Feuchtigkeit und sorgt für Abdichtung in der Konstruktion. Dazu wird das Injektionsharz in das poröse Baumaterial eingebracht. Die Druckinjektion verdrängt vorhandenes Wasser aus der Porenstruktur des Baustoffes und ersetzt es dauerhaft durch das Abdichtungsmaterial. Nach dem Aushärten bildet sich im Querschnitt eine Sperre und schützt Ihr Gebäude künftig vor aufsteigender Feuchtigkeit.

Ursachen für Feuchte Keller

  1. Defekte, äußere Bitumenabdichtung, die ursprüngich um das erdberührte Fundament aufgebracht wurde.
  2. Drückendes Wasser, das aufgrund fehlender Drainage nicht vom Keller weggeleitet wird.
  3. Im Laufe der Zeit entstehen durch Wurzeln und Erderschütterungen Schwachstellen in der bereits vorhandenen bituminösen Abdichtung, die sich weiter fortsetzen und vergrößern.
  4. Durch poröse Mauerwerksfugen, Hohlräume, Klüfte & Risse dringt Regenwasser in das Bautel ein.
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WEBAC-Chemie GmbH

Nachträgliche Horizontalsperre

Bevor die nachträgliche Horizontalsperre errichtet wird, ist eine umfassende Bauzustandsanalyse nötig. Anhand dieser ist die Schadensursache zu erkennen. Aufgrund dessen wird die Art und Bedarf der benötigten Materialien bestimmt.

Bohrlöcher werden i.d.R. schräg in einem Winkel von ca. 30-45°, zweireihig und entsprechendem Abstand angeordnet. Das Bohrlochraster wird so angepasst, dass sich durchgängig das Injektionsharz in den Fugen und Zwischenräumen verbindet. Die Verarbeitung von Injektionsharzen erfolgt durch Druckinjektion über Bohrpacker.

Mauerwerksabdichtung von Innen ohne Erdaushub

Durch die Druckinjektion von lösemittelfreiem, niedrigviskosem Injektionsharz wird eine dauerhaft abdichtende Kapillarverstopfung erzielt. Das Material eignet sich für nahezu alle Baumaterialien und ist auch bei stark wasserdurchdrängten Bauteilen einsetzbar. Das Injektionsharz verteilt sich in Spalten, Hohlräumen, Rissen und Poren, füllt diese vollständig aus und haftet sehr gut an den mineralischen Baustoffen.

Vorhandene Salzbelastungen, Bitumen oder Altabdichtungssystemen wirken sich nicht auf die Funktionsfähigkeit des Materials aus. Injektionsharze bilden sich in Verbindung mit Wasser zu einem schnell dichtenden Schaum aus. So begünstigen Injektionsharze den Wärmegrad und erhöhen die Stabilität des Mauerwerks.

DESOI GmbH

Spezielle Eigenschaften der Injektionsharze

  1. Wasserquellend
  2. Sehr niedrigviskos
  3. Hohe Dehnbarkeit
  4. Gute Haftung auf mineralischen Untergründen
  5. Hohe Beständigkeit auch in alkalischen und salzbelasteten Bereichen
  6. Sicher in der Anwendung

Das Injektionsverfahren eignet sich besonders für eine nachträgliche Abdichtung von Altbauten zudem ideal für denkmalgeschützte Bauwerke, da hierbei die Außenseite der Wände nicht beschädigt werden. Im Gegenteil, die Bausubstanz wird gestärkt und stabilisiert.

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EBOLAN Beschichtungstechnik GmbH